Monthly Recap Mai 2021

Es ist wieder so weit! Wir haben dir hier unsere Performance Marketing Insights für den Mai zusammengefasst. Es erwarten dich unsere ersten Erkenntnisse und Erfahrungen zu den Auswirkungen des iOS 14 Updates, außerdem zwei spannende Podcast-Folgen zu Ad Creatives und Influencer Marketing in Kombination mit Performance Marketing und natürlich auch wieder unser Learning des Monats. Abonniere unseren Newsletter, um keinen Content zu verpassen!

Update zu den iOS-14-Entwicklungen – Welche Auswirkungen spüren wir?

Knapp einen Monat ist es nun her, seit Apple sein von Marketer:innen gefürchtetes iOS 14.5 Update ausgerollt hat. Welche Auswirkungen spüren wir seitdem? Wir bringen dich auf den neusten Stand.

Keine starken Performance-Einbrüche

In den von uns betreuten Accounts können wir bis dato weiterhin keine signifikanten Performance-Einbrüche verzeichnen. Aus dem Austausch mit anderen Advertiser:innen wissen wir, dass das aktuell bei vielen so ist. Direkte Auswirkungen des Updates sind damit noch nicht spürbar – zumindest nicht in großem Maße. Vergleichen wir den über Facebook kommenden Traffic mit dem vor dem Update, so stellen wir in manchen Onlineshops unserer Kunden einen Verlust von maximal 5 bis 10 % fest. Dieser Prozentsatz an Personen scheint nun nicht mehr attribuiert zu werden. Dies zieht jedoch noch keinen deutlichen Performance-Einbruch nach sich. Wichtig: Der Umsatz kommt im Shop weiterhin an, einzig das Tracking fehlt. Noch jedoch nur in geringem Maße.

Opt-In-Rate liegt weltweit bei nur 12 %

Etwas beunruhigend sind die Daten einer Studie von Flurry, welche zeigt, dass nur extrem wenige Nutzer:innen nach dem Update dem Tracking aktiv zustimmen. Weltweit liegt die Opt-In-Rate bei lediglich knapp über 12 %, in den USA sogar bei nur 4-5 %. Durch den Einsatz einer Push-Nachricht (so zum Beispiel bei Facebook und Instagram), welche die Wichtigkeit des Trackings verdeutlichen soll, konnten die Opt-in-Raten tatsächlich gesteigert werden. Sie liegen in diesem Fall bei weltweit etwa 24 %, in den USA bei ca. 13 %. Natürlich muss zum aktuellen Zeitpunkt bedacht werden, dass noch immer viele Nutzer:innen das iOS 14.5 Update gar nicht installiert haben. In unserem Team wurde es den iPhone-User:innen zum Beispiel noch gar nicht vorgeschlagen und selbst wenn, so dauert es meist eine Zeit, bis das empfohlene Update installiert wird. Sollten die Opt-in-Raten auch im weiteren Verlauf des Rollouts auf diesem geringen Niveau bleiben, müssen wir in Zukunft sehr wohl mit einem massiven Performance-Einbruch rechnen. Welche Lösungsansätze es für diesen Fall gibt, haben wir in unserem ausführlichen Blogartikel für dich bereits aufgelistet.

Die tägliche Opt-In Rate nach dem Launch des iOS 14.5 Updates

Ad Creative trifft auf Performance Marketing

Ad Creatives sind aktuell der größte Hebel im Performance Marketing. Aus diesem Grund sprechen die beiden Gründer Max und Johannes in unserer ersten Podcast-Folge gemeinsam mit Jannina genau über dieses Thema: Was macht ein gutes Ad Creative eigentlich aus und warum ist es so wichtig im Performance Marketing? Reinhören lohnt sich! Hier einmal die wichtigsten Infos für dich zusammengefasst:

Was macht ein gutes Ad Creative aus?

Es ist schwierig, den Menschen eine Checkliste mit an die Hand zu geben, welche garantiert, dass der ROAS steigen wird, sobald alle aufgeführten Punkte erfüllt sind. Dennoch gibt es zwei sehr zentrale Punkte, bei denen wir in unseren Accounts immer wieder sehen, dass sie eine starke Auswirkung haben:

  • Der Fokus bei der Erstellung eines Creatives liegt auf der ersten Sekunde. Beobachte einfach einmal die Menschen um dich herum, während sie Social Media konsumieren. Meist sind sie dabei in Bus oder Bahn unterwegs und der Daumen scrollt in sehr hoher Geschwindigkeit durch den Newsfeed. Um die Aufmerksamkeit der Nutzer:innen zu erlangen, ist daher die erste Sekunde deines Creatives von extrem hoher Relevanz. Diese solltest du in zahlreichen Varianten durchtesten, um den Best Performer auszumachen.
  • Das Ad Creative sollte sich nativ in die Plattform einfügen. Wichtig ist, dass deine Werbeanzeige den Nutzer:innen nicht als solche direkt ins Gesicht springt. Orientiere dich bei der Gestaltung vielmehr an den organischen Beiträgen in Feed und Story. Dabei wird schnell klar: Der Fokus in deinen Ad Creatives sollte also auf Personen liegen. Dies zeigen auch die Ergebnisse unserer Accounts. Daher liegt einer unserer Schwerpunkte als Agentur auf der Erstellung von User Generated Content für das Performance Marketing.

Warum sind Ad Creatives so wichtig im Performance Marketing?

Durch verbesserte Algorithmen wird es immer einfacher, erfolgversprechende Zielgruppen für dein Produkt zu finden. Doch das sorgt auch dafür, dass die Konkurrenz im Newsfeed steigt. Es ist das Creative, worin du dich noch von deinen Wettbewerber:innen unterscheiden kannst. Aus diesem Grund sollte dein Fokus im Performance Marketing auf dem Ad Creative und seinem Testing liegen. Bei uns fließen in allen Accounts 10 – 20 % des Budgets ins Creative Testing. Als Beispiel: Haben wir einen Kunden mit 100 000 Euro Werbebudget im Monat, so fließen ca. 10 000 Euro pro Monat ins Testing (mit Fokus Creative Testing). Für jeden Creative Test benötigen wir ca. 100 Euro, woraus sich 100 Creatives im Monat oder 25 Creatives pro Woche ergeben. Diese müssen erstellt und in Split-Tests gegeneinander getestet werden. Wichtig dabei ist zu wissen: Die Creatives müssen nicht aus komplett verschiedenen Shootings stammen, vielmehr geht es darum, strategisch sowohl Benefits und Pain Points wie auch Claims und Einstiegsszenen gegeneinander zu testen. Verwende unterschiedliche Schnitte oder Farben und finde so Stück für Stück heraus, was bei deiner Zielgruppe am besten ankommt.

Du willst wissen, wie du es schaffen kannst, so viele verschiedene Creatives zu produzieren und welches die größten Schwierigkeiten in den Prozessen zwischen Creative-Abteilung und Performance Team sind? Die Antworten gibt es in der Podcast-Folge. 😉

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Influencer Marketing trifft auf Performance Marketing

Influencer Marketing kennt wohl jeder – es hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Direct to Consumer Brands groß gemacht. In dieser zweiten Podcastfolge im Mai geht es jedoch um die Symbiose aus Influencer Marketing und Performance Marketing. Dabei wird ein Contentstück eines/einer Influencers/Influencerin in eine Paid Advertising Kampagne implementiert. Downsides des klassischen Influencer Marketings, wie die begrenzte organische Reichweite, werden dadurch ausgehebelt. Gleichzeitig wird ein Uplift für das klassische Performance Marketing erzeugt – durch gesteigerten Trust und Authentizität. Gemeinsam mit unserer UGC-Expertin Benita diskutieren die Advertace-Gründer Max und Johannes sowie Jannina verschiedene Aspekte dieser erfolgsversprechenden Verbindung des Influencer Performance Marketings. Hier sind einmal die wichtigsten Learnings für dich zusammengefasst:

Welche Optionen für Influencer Performance Marketing gibt es?

Im Wesentlichen stehen dir drei verschiedenen Optionen zur Verfügung:

  • Buyout: Hierbei kaufst du die Rechte an einem Contentstück, welches von einem/einer Influencer:in erstellt wurde. Du bist dann relativ frei und kannst diesen Inhalt plattformunabhängig für deine Zwecke einsetzen und bearbeiten. Möglich ist es also den Content für Ads auf Tiktok, Facebook, Instagram, Snapchat oder Pinterest zu verwenden. Beachte allerdings, dass Content für diese Plattformen unterschiedlich aufbereitet sein und unterschiedliche Bedürfnisse befriedigen sollte.
  • Dark Posting: Facebook und Instagram bieten dir die Möglichkeit, Dark Postings umzusetzen. Dabei wird ein Contentstück des/der Influencers/Influencerin über dessen Account als Werbeanzeige mit deinem Werbebudget ausgespielt. Nur der kleine Hinweis „Gesponsert“ und der CTA weisen bei diesem Post daraufhin, dass es sich um eine Werbeanzeige handelt, was sie sehr nativ aussehen lässt.
  • Branded Content: Bei dieser dritten Form gibt der/die Influencer:in über den Facebook / Instagram Werbeanzeigenmanager bestimmte Inhalte für das Unternehmen frei. Die Werbeanzeige läuft über den Unternehmensaccount, wobei zusätzlich der Account des/der Influencers/Influencerin verlinkt ist.

Warum lohnt sich Influencer Performance Marketing?

Wie bereits in unserem Beitrag zu „Ad Creative trifft auf Performance Marketing“ erwähnt, können Accounts über Ad Creatives heute stärker skaliert werden, als über technische Möglichkeiten. Zudem stellen wir in unseren Accounts fest, dass UGC immer wichtiger wird. Die Nutzer:innen wünschen sich vertrauenswürdigen und authentischen Content. User Generated Content ist genau das. Dabei muss dieser UGC nicht zwingend von einem/einer Influencer:in stammen, sondern kann auch von ganz „normalen“ Nutzer:innen produziert werden.

Ist Content von Influencer:innen wirklich authentisch?

Die Frage ist berechtigt – steht Influencer Marketing seit Jahren doch auch immer wieder in der Kritik. Die meisten Nutzer:innen wissen, dass ihre Idole für viele ihrer Inhalte bezahlt werden. Dennoch kann man die Authentizität nicht generell in Frage stellen. Vielmehr solltest du bei der Auswahl deiner Influencer:innen ganz genau darauf achten, dass diese zum Wertesystem deiner Brand passen und ihnen im Briefing genügend Freiraum lassen, damit authentischer Content möglich wird. Darüber hinaus zählen dann die Daten. Und diese zeigen auch heute noch, wie erfolgreich Influencer Marketing und UGC im Allgemeinen sind: In einem unserer größten Accounts konnten wir in diesem Monat den ROAS um 100 % steigern – durch vier Influencer Ads.

Wie findet man Content Creator:innen?

Hier kommt es stark darauf an, welche Creator:innen du suchst. Klassische Influencer:innen kannst du über zahlreiche (meist kostenpflichtige) Tools finden. Doch um UGC in deinen Ads zu testen, muss es gar nicht sein, direkt zu Beginn viel Geld in bekannte Influencer:innen mit großer Reichweite zu stecken. UGC Ads funktionieren auch mit „normalen“ User:innen. Sieh dir an, welche Nutzer:innen deine Marke in ihren Beiträgen markieren und biete diesen an, ein weiteres Produkt kostenfrei zu erhalten, wenn sie ein UGC-Video für deine Werbeanzeigen produzieren (legal absichern!). Oder aktiviere deine Kund:innen in einem E-Mail-Newsletter. Wichtig ist nur, dass du von vielen verschiedenen Personen authentische Videos erhältst, in denen dein Produkt vorgestellt, angewendet oder bewertet wird. Dann geht es auch schon wieder ans Testen! 😉

Du willst noch ein paar Quick Tipps mit an die Hand bekommen? Und wissen, wie es sich mit den Kosten für UGC und Influencer Performance Marketing verhält? Dann höre rein in unsere Podcast-Folge!

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Wie du mit Creative Testing erfolgreiche Ads ermittelst

Du willst wissen, wie du eine Creative Strategie für dein Performance Marketing aufsetzt? Du wünscht dir eine 10 Punkte Checkliste für gute Creatives und möchtest wissen, wie du die Performance von Creatives testest und bewertest? Du möchtest noch mehr Potenziale aufdecken, um deinen Shop zu skalieren? Dann ist unser Webinar genau das Richtige für dich! Hier geht’s zum kostenlosen Live-Mitschnitt auf YouTube.

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Wir fassen dir hier einmal das Wichtigste zusammen:

Wie gestaltest du eine Creative Strategie für dein Performance Marketing?

Deine Creative-Strategie basiert im Bestfall auf dem Testen von Hypothesen. Dein Testing-Fahrplan umfasst dabei:

  • Audience Testing: Verschiedene Zielgruppen werden über individuelle Creatives angesprochen.
  • Content Testing: Hier werden verschiedenen Content-Typen (UGC, Tutorials, Unboxing, Problem-Solution-Videos, etc.), aber auch verschiedene Formate (Video vs. Image vs. Carousel etc.) gegeneinander getestet und auch das Testing verschiedener Schnitte, Farben, Bilder & Szenen fällt hier hinein.
  • Product Communication Testing: Value Propositions, Benefits, USPs, Pain Points, Problem-Solution-Storylines, Angles werden gegeneinander getestet.

Vor allem das Testing der Product Communication kann ein großer Hebel sein. Gerade durch die extrem kurze Aufmerksamkeitsspanne in den sozialen Medien, ist es von großer Bedeutung zu wissen, mit welchem Werteversprechen oder Vorteil du in die Ad einsteigen solltest, um die maximale Aufmerksamkeit des/der Nutzers/Nutzerin zu erhalten. Wie eine Beispiel Roadmap für Creative Testing aussehen könnte, zeigt ein Kundenbeispiel im Webinar.

Wie baust du ein valides Creative Testing auf?

Um dir das einmal zu demonstrieren, haben wir ein Beispiel aus unseren Accounts mitgebracht: Hier siehst du, wie ein Testing verschiedener USPs aussehen könnte. Die Ads unterscheiden sich lediglich im aufgeführten USP, also nur in einer einzigen Variable. Die Ergebnisse zeigen immense Unterschiede in der Performance und auch dem Engagement.

Durch Ad Creative Testing ermittelst du erfolgreiche Anzeigen.

Tipp: Auch Videos eignen sich übrigens enorm gut für Creative Testings – hier kannst du Szene 1 variieren und das Video ansonsten identisch beibehalten. So erkennst du schnell, bei welchem Einstieg zum Beispiel die Verweildauer und der ROAS höher waren.

Weitere Beispiele zum Creative Testing sowie Beispiele für besonders gelungene Ads und die 10 Punkte Checkliste für gute Ads gibt’s im Webinar.

Wie wertest du die Performance deiner Creatives aus?

Egal ob Video Ad oder Static Image – sieh dir am besten immer folgende KPIs im Ads Manager an:

  • Cost per Unique Outbound Click
  • Cost per Unique Landing Page View
  • AdSpend
  • Revenue
  • ROAS
  • Purchases
  • CVR

Darüber hinaus sind bei Video Ads natürlich noch die Video Views von großem Interesse, also:

  • 3 Sec VV / Impressions
  • 25 % oder 50 % oder 75 % oder 100 % VV / Impressions

Einen ausführlichen Artikel zum Thema Creative Testing findest du übrigens in unserem Blog.

Facebook Shops: So nutzt du sie als E-Commerce Brand

Social Commerce ist im Trend – seit Jahren werden auf sozialen Plattformen wie Facebook und Instagram Produkte verkauft. Online-Händler bauen sich in diesen Netzwerken eine soziale Präsenz auf, treten in unmittelbaren Kontakt mit Kund:innen über Nachrichten, Kommentare, Postings oder Stories. Unternehmen können auf Facebook ihre Produkte in Katalogen anbieten oder auf Instagram Anzeigen mit Produkt-Tags schalten. Doch mit den neuen Features von Facebook Shops erweitern sich die Möglichkeiten für E-Commerce-Brands. In unserem neuen Blogartikel geben wir dir einen Überblick zu den Funktionen und Vorteilen von Facebook Shops, wir zeigen dir die Einrichtung und geben dir Tipps, wie du Facebook Shops bestmöglich in dein bestehendes Marketing integrierst.

Ein paar Key Facts vorab:

  • Mit Facebook Shops hast du die Möglichkeit eine personalisierte Microsite innerhalb des Facebook-Kosmos einzurichten.
  • Der gesamte Shop hat eine einfache Seitenstruktur und wird als Instant Experience im Vollbild dargestellt.
  • Facebook Shops bietet die Möglichkeit, den Checkout-Prozess direkt auf der Plattform durchzuführen.
  • Nutzer:innen können auf sehr kurzem und persönlichem Wege mit Händler:innen in Kontakt treten.
  • Das Setup eines Facebook Shops ist in kurzer Zeit ohne technisches Wissen umsetzbar und kostenlos.
  • Facebook Shops bieten vielversprechende Marketingmöglichkeiten wie Live Shopping.
  • Du erhältst einen wertvollen Kontaktpunkt zu stöbernden Menschen – gerade während der Corona-Pandemie.

Interesse geweckt? Hier geht’s zu unserem ausführlichen Artikel.

Das ist sonst noch neu und wissenswert im Mai

Facebook Audience Insights wird abgeschafft. Ab dem 1. Juli 2021 wird das Audience Insights Tool abgeschafft und Werbetreibenden wird geraten, stattdessen auf die Business Suite-Insights umzusteigen. Auch dort können Informationen über die Zielgruppe eingesehen werden.

Pinterest führt Idea Pins ein. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der Story Pins, es können also Bilder und Videos vertikal geteilt werden. Die Idea Pins werden allerdings an verschiedenen Stellen ausgespielt und sind zum Beispiel auch Bestandteil der Suchergebnisse.

Facebook führt Livestream Shopping ein. Dabei können Unternehmen ihre Produkte live vorstellen. Nutzer:innen können in Echtzeit Fragen stellen und haben eine direkte Kaufoption. Bisher ist das Tool nur für ausgewählte Marken verfügbar und kann von diesen jeden Freitag eingesetzt werden.

LinkedIn rollt Boost-Option aus. Ähnlich der Hervorheben-Funktion auf Facebook, können organische Beiträge auf LinkedIn zukünftig auch in wenigen Klicks in eine Paid Ad umgewandelt werden. Auch wenn dem Werbetreibenden hier verschiedene Targeting-Optionen angeboten werden, sind solche Schnell-Funktionen kritisch zu sehen und bringen meist nicht den gewünschten Erfolg.

Neue Analysedaten zu Reels und Instagram Live. Durch Metriken wie Erreichte Konten, Anzahl der Wiedergaben, Kommentare, Geteilte Inhalte oder Gefällt mir-Angaben können Unternehmen besser bewerten, wie ihre Live-Formate und Reels bei der Zielgruppe ankommen.

Instagram testet eine Bonus-Funktion für Reels. Um Creator:innen Anreize zu geben, ihren Content auf einer bestimmten Social-Media-Plattform zu publizieren, arbeiten immer mehr Netzwerke mit Monetarisierungen. Nun sieht es so aus, als arbeite auch Instagram an einem Bonus-Feauture, über das sich Creator:innen für Reels bezahlen lassen können.

In diesem Monat hat unser Performance Team gleich zwei sehr spannende Learnings aus den durchgeführten Creative Testings für dich:

  • Instagram-Sticker wirken als Scrollstoppper: Bei diesem Test wurden ganz klassisch identische Videos mit unterschiedlichen Anfängen (erste 2 Sekunden) in einem Splitest gegenübergestellt. Der Test: Auf das identische Hintergrundvideo wurden entweder verschiedene Textanimationen gesetzt oder Instagram-Text-Sticker mit zwei unterschiedlichen Instagram-Emojis. Das Ergebnis: Bei Varianten mit Instagram-Stickern konnten die 3-sekündigen Video Views im Vergleich zu allen anderen Varianten um 80 % gesteigert werden. Das Learning: Verwende plattformeigene Elemente, um deine Anzeige so nativ wie möglich zu gestalten. Das wirkt als Scrollstopper.
  • Eine Storyline hält Nutzer:innen am Ball: In einem zweiten Test haben wir verschiedene Influencer Ads gegeneinander getestet. Dabei haben wir eine Video Ad mit Storyline (Influencer:in erzählt, was er/sie gerade macht und zeigt nebenbei das Produkt in Anwendung) vs. eine Video Ad ohne Storyline (Influencer:in stellt das Produkt und seine Vorteile vor) laufen lassen. Das Ergebnis: Die Storyline erhöhte auch hier die 3-sekündigen Video Views um 60 %. Das Learning: Achte unbedingt darauf, dass deine Video Ads eine Storyline enthalten, gib diese den Influencer:innen bereits im Briefing mit – dadurch sehen sich die Nutzer:innen deine Ad länger an.

Du möchtest noch mehr spannende Infos rund um die Themen Performance Marketing, E-Commerce und Advertising? Dann schau doch mal in unserem Blog vorbei. Dort erwarten dich Insights, Best Practices und großartige Tipps aus der Praxis.

Helena Schachtschabel

Helena ist Online Marketing Managerin mit den Schwerpunkten Performance Marketing und Content Marketing.

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